A I P h o t o g r a p h y
Polestar
Über das Projekt
Für die Polestar Digital Challenge entwickelte ich eine konzeptionelle Bildserie, die den Markencharakter nicht über klassische Automotive-Fotografie, sondern über Architektur, Licht und Atmosphäre interpretiert.
Die Arbeit entstand vollständig mit Midjourney V4 und wurde mit dem Schwerpunkt auf Art Direction, Bildkomposition und Prompt Design entwickelt.
Die Serie erreichte den 3. Platz im Wettbewerb.
Freie Arbeit
Art Direction, Prompting (Midjourney V4 / Discord)
2021
Art Direction, Prompting (Midjourney V4 / Discord)
2021
Konzept
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich die Designsprache von Polestar in einen fotografischen Raum übersetzen lässt. Statt spektakulärer Fahrdynamik oder urbaner Hochglanzkulissen entstand eine reduzierte, nahezu skulpturale Welt aus Sichtbeton, klaren Geometrien und großzügigen Negativräumen.
Architektur und Fahrzeug sollten dieselbe gestalterische Sprache sprechen und miteinander verschmelzen, anstatt lediglich Kulisse und Objekt zu sein.
Visuelle Intention
Die Bildserie sollte Ruhe, Präzision und technische Eleganz vermitteln. Große Flächen, weiche Lichtführung und eine bewusst zurückhaltende Farbpalette lenken den Blick auf Proportionen, Materialität und Form.
Die Fahrzeuge wirken nicht inszeniert, sondern selbstverständlich Teil der Architektur. Jede Perspektive wurde so gewählt, dass sie den minimalistischen Charakter der Marke unterstützt und gleichzeitig Raum für Interpretation lässt.
Fotografischer Ansatz
Obwohl die Bilder KI-generiert wurden, orientierte sich der gesamte Entstehungsprozess an klassischen Prinzipien der Automotive-Fotografie. Licht, Kamerastandpunkt, Brennweitenwirkung und Bildkomposition wurden gezielt gesteuert, um eine glaubwürdige fotografische Anmutung zu erzeugen.
Die Serie kombiniert Totalen, architektonische Perspektiven und Detailaufnahmen, wodurch ein ausgewogener visueller Rhythmus entsteht und das Fahrzeug aus unterschiedlichen Blickwinkeln erlebbar wird.
Umsetzung
Meine Aufgabe bestand darin, eine konsistente visuelle Sprache ausschließlich über Art Direction und Prompting zu entwickeln. Mit Midjourney V4 entstand ein iterativer Workflow, bei dem Architektur, Lichtstimmung, Materialität und Perspektive schrittweise präzisiert wurden.
Der Fokus lag nicht auf einzelnen spektakulären Bildern, sondern auf einer zusammenhängenden Serie mit wiedererkennbarer gestalterischer Handschrift.
Jede Aufnahme wurde hinsichtlich Komposition, Lichtführung und Bildwirkung kuratiert, bis sie sich harmonisch in das Gesamtkonzept einfügte.
Ergebnis
Die Serie wurde im Rahmen der Polestar Digital Challenge mit dem 3. Platz ausgezeichnet.
Das Projekt zeigt, wie sich KI als kreatives Werkzeug innerhalb eines klar definierten Art-Direction-Prozesses einsetzen lässt. Nicht die Bildgenerierung selbst stand im Mittelpunkt, sondern die Fähigkeit, über konzeptionelle Führung, visuelle Entscheidungen und fotografisches Verständnis eine konsistente, markengerechte Bildwelt zu entwickeln.