SENEC DESIGN SYSTEM
ROLLE
Als Design System Owner verantwortete ich die strategische und operative Weiterentwicklung des SENEC Design Systems und bereitete dessen Integration in das konzernweite Multibrand Design System von EnBW, Yello und Netze BW vor. In enger Zusammenarbeit mit den UX- und Design-Verantwortlichen der EnBW entwickelte ich eine konsistente Designsprache sowie gemeinsame Prinzipien, Standards und UX-Patterns. So entstand ein skalierbares Fundament für konsistente Nutzererlebnisse, klare Governance und markenübergreifende Produktentwicklung.
Kunde: SENEC GmbH
Rolle: Design System Owner, Lead Product Designer
Team: UX/UI, Product Management, Engineering
Jahr: 2021 – heute
Rolle: Design System Owner, Lead Product Designer
Team: UX/UI, Product Management, Engineering
Jahr: 2021 – heute
KONTEXT
Mit dem Wachstum der Produktlandschaft entwickelten Teams Komponenten, Patterns und Interaktionen zunehmend unabhängig voneinander. Dadurch entstanden unterschiedliche Bedienkonzepte, Dokumentationen und Designentscheidungen. Gleichzeitig sollte SENEC langfristig Teil eines markenübergreifenden Design Systems innerhalb der EnBW-Gruppe werden. Dafür brauchte es ein gemeinsames Regelwerk, das Produkte, Teams und Marken miteinander verbindet.
Mit dem Wachstum der Produktlandschaft entwickelten Teams Komponenten, Patterns und Interaktionen zunehmend unabhängig voneinander. Dadurch entstanden unterschiedliche Bedienkonzepte, Dokumentationen und Designentscheidungen. Gleichzeitig sollte SENEC langfristig Teil eines markenübergreifenden Design Systems innerhalb der EnBW-Gruppe werden. Dafür brauchte es ein gemeinsames Regelwerk, das Produkte, Teams und Marken miteinander verbindet.
ANSATZ
Das Design System entstand als Governance-Modell für Designentscheidungen. UX-Prinzipien, NN/g-Heuristiken, klassische Usability Laws und wiederkehrende Interaction Patterns bildeten die Grundlage jeder neuen Komponente. Dadurch entstanden konsistente Lösungen mit klaren Regeln für Verhalten, Benennung, Dokumentation und Wiederverwendung.
Künstliche Intelligenz unterstützte den gesamten Analyseprozess. Sie beschleunigte Audits, Governance, Dokumentation, Standardisierung, Quality Assurance sowie die Synchronisation zwischen Design und Code. Wiederkehrende Patterns, Unterschiede und Redundanzen wurden automatisch erkannt und zu einem gemeinsamen Systemkern zusammengeführt. Dadurch konnten Designentscheidungen auf einer deutlich breiteren Datengrundlage getroffen werden und Analyseaufwände, die zuvor mehrere Wochen beanspruchten, innerhalb kurzer Zeit bewertet werden.
GOVERNANCE
Jede Designentscheidung folgte einem einheitlichen Governance-Prozess. UX-Prinzipien wurden in Design Standards überführt, daraus entstanden wiederverwendbare Components und Patterns, die anschließend dokumentiert, gemeinsam mit Entwicklung validiert und kontinuierlich durch Reviews sowie KI-gestützte Audits weiterentwickelt wurden. Dieses Vorgehen schuf einen nachvollziehbaren Entscheidungsprozess und sicherte die Konsistenz über Produkte, Teams und Marken hinweg.
ERGEBNIS
Das Design System entwickelte sich zur zentralen Grundlage für die Produktentwicklung innerhalb der SENEC App. Einheitliche UX-Patterns, dokumentierte Standards und gemeinsame Governance reduzierten Interpretationsspielräume zwischen Design und Entwicklung und verbesserten die Konsistenz über alle Produktbereiche hinweg. Gleichzeitig entstand eine belastbare Grundlage für die spätere Integration in das konzernweite Multibrand Design System der EnBW-Gruppe.